Dienstleister / MSP: Mehrere Endkunden mit FLOWWER betreuen

Empfohlene Vorgehensweise für Dienstleister (MSP), die mehrere unabhängige Endkunden in FLOWWER einrichten und betreuen.

Empfohlene Struktur für mehrere Endkunden

Dieser Artikel beschreibt das empfohlene Vorgehen für Dienstleister (MSP), die mehrere unabhängige Endkunden mit FLOWWER betreuen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • saubere Trennung zwischen Endkunden
  • einfache Pflege durch den Dienstleister
  • flexible Anmeldung für Endkunde und Dienstleister

Empfehlung in einem Satz

Für mehrere unabhängige Endkunden empfiehlt FLOWWER je Endkunde ein eigenes FLOWWER-Konto.

Rollenverteilung zwischen Betrieb und Betreuung

Der technische Betrieb von FLOWWER erfolgt zentral.
Dienstleister können ihre Endkunden dennoch umfassend betreuen, indem sie je Endkunde ein eigenes FLOWWER-Konto einrichten und pflegen.

So bleiben die Zuständigkeiten klar:

  • FLOWWER stellt den zentralen Betrieb der Plattform bereit
  • der Dienstleister übernimmt die Betreuung des jeweiligen Endkunden

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Einrichtung
  • Floww-Anpassungen
  • Support
  • Pflege bei organisatorischen Änderungen

Ein eigenes FLOWWER-Konto pro Endkunde

  1. Für jeden Endkunden wird ein eigenes FLOWWER-Konto angelegt.
  2. Im jeweiligen Konto werden die Endkundenbenutzer angelegt und berechtigt.
  3. Flowws, Schnittstellen und Einstellungen werden pro Endkunde separat gepflegt.

Vorteile:

  • klare Daten- und Benutzertrennung
  • weniger Abstimmungsaufwand zwischen Endkunden
  • geringeres Risiko für Fehlkonfigurationen
  • Änderungen und Support bleiben je Endkunde nachvollziehbar

Systempartnerschaft aus Sicht des Endkunden

Jedes getrennte FLOWWER-Konto kann einem zuständigen Dienstleister als Systempartner zugeordnet werden.
Der Endkunde sieht diese Zuordnung direkt in FLOWWER.

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Systempartnerschaft aus Sicht des Endkunden in FLOWWER

Systempartnerschaft in FLOWWER: Der Endkunde sieht den zuständigen Systempartner für Betreuung und Nutzung sowie den Betreiber von FLOWWER für technische Themen.

Dadurch ist für den Endkunden sofort erkennbar, an wen er sich wenden kann:

  • bei Fragen zur Einrichtung, zu Prozessen oder zur Nutzung an den Systempartner
  • bei technischen Fragen oder Produktfeedback an den Betreiber

Dienstleister-Zugang pro Endkunde

Legen Sie in jedem Endkundenkonto einen eigenen Benutzer für den Dienstleister an, zum Beispiel:

  • Benutzername: msp-admin@dienstleister.tld
  • Rolle/Rechte: Administratorrechte nach Bedarf

Anmeldung und SSO im Kundenkonto

FLOWWER unterstützt mehrere SSO-Anbieter pro FLOWWER-Konto.
Dadurch können Endkunde und Dienstleister getrennte Identitätsanbieter nutzen.

Beispiel:

  • Der Endkunde meldet sich per Microsoft Entra ID oder lokaler Anmeldung an.
  • Der Dienstleister meldet sich parallel über einen eigenen SSO-Anbieter an, zum Beispiel Keycloak.

Hinweise:

  • Ein externer Login wird einem bestehenden FLOWWER-Benutzerkonto zugeordnet.
  • Es entstehen keine doppelten Benutzerkonten für dieselbe Person innerhalb eines Kontos.

Warum Multi-Company für unabhängige Endkunden nicht empfohlen wird

FLOWWER unterstützt Multi-Company in einem Konto.
Das passt gut zu Konzern- und Filialstrukturen.

Für mehrere unabhängige Endkunden ist dieser Ansatz jedoch nicht empfohlen.

Der Grund ist einfach: Bestimmte Einstellungen gelten kontoweit und lassen sich nicht sauber je Unternehmen trennen.

Beispiele:

  • Benutzer existieren kontoweit
  • Benutzerdefinierte Datenfelder gelten kontoweit

Dadurch steigt der Abstimmungsaufwand zwischen unabhängigen Endkunden.
Gleichzeitig wächst das Risiko für Fehlkonfigurationen.

FAQ

Benötigt jeder Endkunde ein eigenes FLOWWER-Konto?

Ja. Für unabhängige Endkunden ist das das empfohlene Vorgehen.

Warum wird Multi-Company für unabhängige Endkunden nicht empfohlen?

Weil bestimmte Einstellungen kontoweit gelten, zum Beispiel Benutzer und benutzerdefinierte Datenfelder.
Das erschwert die saubere Trennung zwischen unabhängigen Endkunden.

Können wir als MSP in allen Kundenkonten mit demselben Login arbeiten?

Ja. Der Dienstleister legt in jedem Endkundenkonto denselben Dienstleister-Benutzer an, zum Beispiel mit derselben E-Mail-Adresse.
Auf Wunsch kann dieser Benutzer mit dem eigenen SSO-Anbieter verknüpft werden.

Der Dienstleister nutzt dann dieselben SSO-Zugangsdaten für die Anmeldung.
Trotzdem bleibt jedes Endkundenkonto ein separates FLOWWER-Konto.