Die grafische Benutzeroberfläche (GUI) stellt alle Funktionen und Tools bereit, um Ihre täglichen Aufgaben effizient zu erledigen. Navigieren Sie mühelos durch die verschiedenen Bereiche, um Ihre Arbeit zu optimieren und auf wichtige Informationen zuzugreifen.
FLOWWER passt die Benutzeroberfläche individuell an die Berechtigungen jedes Benutzers an.
Das bedeutet, dass nur Schaltflächen und Funktionen angezeigt werden, für die der jeweilige Benutzer eine Berechtigung besitzt.
Dadurch wird die Oberfläche auf das Wesentliche reduziert, was die Bedienung erheblich vereinfacht.
1 - Hauptmenü
Hauptmenü
Über das FLOWWER-Hauptmenü erreichen Sie alle wesentlichen Programmteile.
Aktueller Benutzer
Klicken Sie hier, um das FLOWWER-Hauptmenü zu öffnen
Bedeuting der Symbole
Tipp
Ausgeklapptes FLOWWER-Hauptmenü
2 - Mehrspaltenansicht
Die Mehrspaltenansicht in FLOWWER ist ein Layout der Benutzeroberfläche, das für verschiedene Datenmengen genutzt wird.
Welche Datenmenge in der Mehrspaltenansicht sichtbar ist, wird durch den aktuell geöffneten Bereich bestimmt.
Eine Datenmenge ist eine Anzahl von Dokumenten mit bestimmten Merkmalen.
Beispiele für Datenmengen:
Freizugebende Dokumente
Dokumente, deren Freigabeprozess (Floww) in seinem aktuellen Zustand eine Aktion des aktuellen Benutzers erfordert.
Abgelehnte Dokumente
Dokumente mit dem Freigabestatus „Abgelehnt“, die im Verantwortungsbereich des aktuellen Benutzers liegen.
Ungestartete Dokumente
Dokumente, die entweder noch unzugewiesen oder nicht gestartet sind.
Explorer
Individuell vom Benutzer definierte Datenmengen, z. B. über die erweiterte Suche oder den Explorer-Browser.
Aufbau der Mehrspaltenansicht
Das Layout besteht aus drei Spalten, die eine effiziente Bearbeitung und Ansicht von Dokumenten ermöglichen:
Linke Spalte (Reiternavigation):
Die linke Spalte bietet eine Reiternavigation mit drei Bereichen:
Dokumentenliste:
Zeigt alle Dokumente der aktuellen Datenmenge. Gruppierungen und Sortierungen sind möglich.
Info/Notiz:
Enthält wichtige Details zum Freigabeprozess sowie Kommentare zum ausgewählten Dokument.
Audit-Trail:
Zeigt die Historie des Dokuments, einschließlich aller protokollierten Aktionen.
Vorteil: Die Reiternavigation ermöglicht eine optimale Nutzung der Bildschirmfläche, da die Dokumentenliste bei Bedarf ausgeblendet werden kann.
Mittlere Spalte (Dokumentvorschau):
In der mittleren Spalte wird in erster Linie das aktuell ausgewählte Dokument sowie eventuell vorhandene Begleitdokumente angezeigt.
Dies ermöglicht einen direkten Einblick in die Inhalte, ohne dass zusätzliche Fenster geöffnet werden müssen.
Ein ggfls. hervorgehobener Protokolleintrag wird in diesem Bereich prominent dargestellt.
Rechte Spalte (Dokumenteigenschaften):
Die rechte Spalte zeigt die Dokumenteigenschaften, einschließlich der Belegaufteilung.
Dank des großzügigen Platzangebots wird häufiges Scrollen vermieden, sodass alle relevanten Informationen übersichtlich dargestellt sind.
Vorteile der Mehrspaltenansicht
Effiziente Nutzung der Bildschirmfläche: Die Reiternavigation erlaubt es, nur benötigte Inhalte anzuzeigen und andere Bereiche auszublenden.
Klarheit: Die mittlere Spalte fokussiert auf die Dokumentenvorschau, während die linke und rechte Spalte zusätzliche Informationen bereitstellen.
Benutzerfreundlichkeit: Die Anordnung reduziert die Notwendigkeit, häufig zu scrollen, insbesondere bei der Arbeit mit Dokumenteneigenschaften und der Belegaufteilung.
2.1 - Dokumentenliste
Die FLOWWER-Dokumentenliste zeigt alle Dokumente der aktuellen Datenmenge und unterstützt den Nutzer bei der effizienten Bearbeitung.
Aufbau der Dokumentenliste
Die Dokumentenliste zeigtalle Dokumente der aktuellen Datenmenge in einer tabellarischen Ansicht. Für jedes Dokument sind einige, wichtige Informationen vorhanden. Der Inhalt wird untenstehend im Abschnitt Listenelement näher erläutert:
Dokumenttitel: Der Name oder eine kurze Beschreibung des Dokuments.
Erstellungsdatum: Das Datum, an dem das Dokument im System erfasst wurde.
Status: Der aktuelle Bearbeitungsstatus, z. B. “in Bearbeitung”, “freigegeben” oder “abgeschlossen”.
Zugewiesener Floww: Informationen darüber, welcher Nutzer für das Dokument verantwortlich ist.
Verknüpfungen: Hinweise auf Beziehungen zu anderen Dokumenten, wie Lieferscheine oder Rechnungen.
Funktionen der Dokumentenliste
Sortieren und Filtern
Nutzer können die Dokumente nach Spalten sortieren oder spezifische Filter anwenden, um relevante Inhalte schnell zu finden.
Schnellsuche
Eine Suchleiste ermöglicht die direkte Suche innerhalb der aktuellen Datenmenge anhand von Stichwörtern, Dokumentnummern oder anderen Eigenschaften.
Gruppieren
Über ein Dropdown-Menü ist die Datenmenge nach bestimmten Merkmalen gruppierbar.
Auf diese Weise kann sehr einfach ein Überblick über die in der Datenmenge vorhandenen Ausprägungen gewonnen werden.
Alter im System:
Gruppiert nach Alter des Dokuments im System (auf Basis des Erstellzeitpunkts)
Anzahl Anhänge:
Gruppiert nach Anzahl der Anhänge des Dokuments
Anzahl Seiten:
Gruppiert nach Anzahl der Seiten des Dokuments
Anzahl Verknüpfungen:
Gruppiert nach Anzahl der Verlinkungen des Dokuments
Gruppiert die Dokumente nach deren Alter (Basis: Dokumentdatum)
Vorteile der Dokumentenliste
Effizienz: Die tabellarische Übersicht sorgt für eine schnelle Orientierung und vereinfacht den Zugriff auf Dokumente.
Flexibilität: Filter- und Suchfunktionen ermöglichen es, auch bei großen Datenmengen den Überblick zu behalten.
Automatische Speicherung von Filtern: Eingestellte Filter und Sortierungen bleiben erhalten, sodass bei späterem Zugriff keine erneute Konfiguration notwendig ist.
Best Practices
Nutzen Sie die Filterfunktionen, um sich auf aktuelle oder priorisierte Dokumente zu konzentrieren.
Markieren Sie häufig genutzte Dokumente, um sie schneller wiederzufinden.
Verwenden Sie die Verknüpfungsanzeige, um Zusammenhänge zwischen Dokumenten zu erkennen und effizienter zu arbeiten.
Falls weitere Funktionen oder Details zur Dokumentenliste dokumentiert werden sollen, lassen Sie es mich wissen!
Listenelement
Das Listenelement der Dokumentenliste zeigt wichtige Informationen zu einem Dokument.
Über die Einstellungen des Benutzerkontos sind verschiedene Optionen zur Anpassung der Darstellung möglich.
3 - Erweiterte Suche
Erweiterte Suche
Die Erweiterte Suche in FLOWWER ermöglicht es, Dokumente nach bestimmten Kriterien aus der Datenbank abzufragen.
Hierfür wird die Abfragefunktion mit Filtern für Dokumente verwendet, um Dokumente mit bestimmten Merkmalen unter Verwendung miteinander kombinierbaren Suchfiltern finden zu können und so präzise und spezifische Ergebnisse zu erzielen.
Durch diese Flexibilität können Anwender gezielt nach Dokumenten und Informationen suchen, indem sie verschiedene Kriterien gleichzeitig anwenden.
So kann zum Beispiel ein Betragsfilter in Kombination mit einem Zeitraum, einem Lieferanten und einer Kostenstelle verwendet werden.
Diese Filtermöglichkeiten erlauben es, genau die relevanten Informationen zu finden, die benötigt werden, und erleichtern so die tägliche Arbeit im System erheblich.
Eine wichtige Funktion der Erweiterten Suche ist die Möglichkeit, die gefundenen Dokumente direkt in die Mehrspaltenansicht laden zu lassen oder sie als Datenbasis für FlexReport zu nutzen.
Auf diese Weise können nicht nur gezielte Suchabfragen erstellt, sondern auch die Daten im Anschluss weiterverwendet bzw. für Reportingzwecke eingesetzt werden.
4 - Explorer-Browser
Der Explorer-Browser in FLOWWER ist eine interaktive Dokumentenliste, mit der Sie schnell und gezielt Ihre Dokumente durchsuchen können.
Einleitung
Die Explorer-Browser-Ansicht ermöglicht es Ihnen, mehrere Filterkriterien und die zugehörigen Filterwerte per Mausklick zusammenzustellen und miteinander zu kombinieren. Ziel ist es, die im System vorhandenen Dokumente möglichst effizient zu filtern und die relevanten Informationen schnell anzuzeigen.
Erreicht wird dies durch die klare und intuitive Filter- und Werteauswahl in Verbindung mit der sofortigen Ergebnisvorschau. Die Auswahl eines Filters erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wählen Sie ein Kriterium aus, anschließend legen Sie den passenden Wert fest. Die Filterauswahl findet im linken Bereich des Fensters statt. Im rechten Bereich wird zuerst die zum gewählten Filter passende Werteauswahl und daraufhin das gefilterte Ergebnis angezeigt.
Ein besonderer Vorteil ist, dass die zusammengestellten Filter automatisch in die URI integriert werden. Dies erlaubt es Ihnen, die Filterkombination als Lesezeichen zu speichern oder mit anderen Benutzern weiterzugeben.
Funktionen
Interaktive Filterauswahl
Schritt 1: Wählen Sie im linken Bereich des Fensters ein Kriterium aus der Liste, z. B. “Datum”, “Lieferant” oder “Status”.
Im rechten Bereich werden daraufhin alle möglichen Werte für das ausgewählte Kriterium angezeigt.
Schritt 2: Wählen Sie den gewünschten Wert aus, um die Dokumentenliste entsprechend zu filtern.
Sind Filter aktiv, werden diese in der linken Hälfte der Explorer-Browser-Ansicht als Filterkette gelistet.
Dynamische Filterwerte
Einige Filter bieten dynamische Werte, wie beispielsweise ein relatives Datum (z. B. “innerhalb der letzten x Tage”).
Diese Werte werden basierend auf den in der Datenbank vorhandenen und somit möglichen Werten angepasst. Ähnlich einer Dropdown-Auswahlliste werden nur tatsächlich vorhandene Werte angezeigt.
Dynamische Anpassung der Filter
Alle Filter können beliebig kombiniert werden.
Ein hinzugefügter Filter schränkt die angezeigten Informationen weiter ein. Mit jedem weiteren Filter wird das Ergebnis spezifischer und zeigt nur noch die Dokumente, die allen gewählten Kriterien entsprechen.
Pfadangabe und URI-Integration
Der aktuell zusammengebaute Filter wird immer als Pfadangabe repräsentiert und automatisch in die aktuelle URI eingebaut.
Diese URI kann als Lesezeichen gespeichert oder mit anderen Benutzern geteilt werden, sodass dieselbe Filter-/Wertekombination jederzeit aufgerufen werden kann.
Dokumentenanzeige in Echtzeit
Die Liste im rechten Bereich passt sich sofort an die gewählten Filter an und zeigt nur die Dokumente, die den Kriterien entsprechen.
Das Filterergebnis kann direkt in der Mehrspaltenansicht weiterverwendet oder für detaillierte Analysen in FLOWWER Flexreport übernommen werden.
Neben der grundlegenden Anzeige können Sie weitere Details wie Verknüpfungen oder Metadaten einsehen.
Anwendungsbeispiele
Gezielte Suche nach Dokumenten
Finden Sie schnell eine Rechnung, indem Sie “Lieferant” als Kriterium im linken Bereich auswählen und danach im rechten Bereich den spezifischen Lieferanten angeben.
Teilen von Filterkombinationen
Erstellen Sie eine spezifische Filterkombination und teilen Sie die URI mit Kollegen, um gemeinsam an einem Datensatz zu arbeiten.
Arbeiten mit dynamischen Werten
Filtern Sie Dokumente, die “innerhalb der letzten 7 Tage” erstellt wurden, und behalten Sie so aktuelle Vorgänge im Blick.
Effizientes Arbeiten
Speichern Sie häufig verwendete Filter als Lesezeichen, um schnell darauf zugreifen zu können.
Vorteile
Benutzerfreundlichkeit: Dank der interaktiven Bedienung können Sie schnell die richtigen Filterkriterien zusammenstellen.
Flexibilität: Die Filterung lässt sich dynamisch an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Effizienz: Die Echtzeitaktualisierung der Dokumentenliste spart Zeit bei der Suche und Analyse.
Nachvollziehbarkeit: Mit der URI-Integration können spezifische Filtereinstellungen einfach gespeichert und wiederverwendet werden.
Zeitersparnis: Dynamische Filterwerte wie relative Datumsangaben reduzieren den manuellen Aufwand bei wiederholten Suchvorgängen.
Tipps zur Nutzung
Beginnen Sie mit einem allgemeinen Kriterium (z. B. “Lieferant”) im linken Bereich und verfeinern Sie Ihre Suche schrittweise.
Arbeiten Sie mit dynamischen Werten wie relativen Datumsangaben, um Ihre Filter flexibel und wiederverwendbar zu gestalten.
Speichern Sie häufig genutzte Filterkombinationen als Lesezeichen, um Ihre Arbeit zu beschleunigen.
5 - FlexReport
FlexReport
6 - Schnellsuche
7 - Anwenderbereich
Der Anwenderbereich bietet Ihnen alle relevanten Funktionen und Werkzeuge, um Ihre Aufgaben schnell und einfach auszuführen. Dieser Bereich ist speziell auf einen effizienten Ablauf des Tagesgeschäfts zugeschnitten.
7.1 - Dashboard
Das FLOWWER-Dashboard dient als zentrales Werkzeug zur unternehmensübergreifenden Übersicht aktiver Dokumente.
Es bietet eine klare, benutzerfreundliche Oberfläche, die Dokumente nach dem jeweiligen Dokumentstatus anzeigt.
Verfügbare Listen
Eingang/Ungestartet
Diese Liste enthält zwei Arten von Dokumenten:
Dokumente, die noch keinem Floww zugewiesen sind: Diese befinden sich im Eingang und warten darauf, einem spezifischen Workflow zugeordnet zu werden.
Dokumente, die einem Floww zugewiesen sind, deren Freigabeprozess jedoch noch nicht gestartet wurde: Dies tritt häufig auf, wenn noch Pflichtinformationen fehlen, die für den Start des Freigabeprozesses erforderlich sind. Diese Dokumente bleiben in diesem Zustand, bis alle erforderlichen Informationen vorliegen und der Freigabeprozess initiiert werden kann.
Freigabeliste
In dieser Liste befinden sich Dokumente, die zur Überprüfung oder Genehmigung anstehen. Diese Liste unterstützt Benutzer dabei, den Fortschritt der Freigabeprozesse zu überwachen.
Abgelehnte Dokumente
Diese Liste umfasst alle Dokumente, die während des Freigabeprozesses abgelehnt wurden. Sie dient als zentrale Stelle, um abgelehnte Dokumente zu identifizieren und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen oder weitere Schritte einzuleiten.
Zu bezahlen
Dokumente, die zur Zahlung freigegeben wurden, werden hier aufgelistet. Dies ermöglicht eine einfache Verwaltung und Nachverfolgung von offenen Zahlungen.
Zugriffssteuerung
Jeder Benutzer sieht im Dashboard nur die Listen und Dokumente, für die er über die entsprechenden Zugriffsrechte verfügt.
Dies gewährleistet Datensicherheit und stellt sicher, dass nur autorisierte Informationen sichtbar sind.
Das FLOWWER-Dashboard bietet auf diese Weise eine klare und übersichtliche Struktur zur Verwaltung von Dokumenten und hilft den Benutzern, ihre Aufgaben effizient zu verwalten und nachzuverfolgen.
7.2 - Eingang/ungestartet
Dokumente, deren Freigabe noch nicht gestartet wurde
7.3 - Belegaufteilung
Was macht die Belegaufteilung genau?
Die Belegaufteilung ermöglicht die Aufteilung (Vorkontierung) des Belegbetrags in mehrere, buchhalterisch sinnvolle Datenblöcke.
Jede Aufteilung besitzt Eigenschaften wie Sachkonto, Kostenstelle, etc. und kann von Fibu-Systemen zur Erzeugung von Buchungsvorschlägen verwendet werden.
Diese Konten und Kostenstellen können in Ihren Stammdaten angelegt und jederzeit erweitert werden.
Falls vorhanden, können Positionsdaten aus elektronischen Rechnungen (ZUGFeRD, XRechnung) zu Hilfe genommen werden.
Die Funktion ist als ‘Kostenstellenzuordnung’ (früher Belegaufteilung ’light’) mit Einschränkung auf eine Position pro Steuerschlüssel kostenfrei immer verfügbar.
Welchen Vorteil habe ich durch die Belegaufteilung?
Durch die Organisation in verschiedene Blöcke können auch
Belege mit unterschiedlichen Steuersätzen aufgeteilt und weiterverarbeitet werden
Belege mit mehreren unterschiedlichen Kostenstellen, Sachkonten und sogar Buchungskonten aufgeteilt und weiterverarbeitet werden
(So kann man bei einfachen Belegen Steuersatz, Kostenstellen und Vorkontierung direkt in der Belegmaske pflegen.)
Die Aufteilung, die das System automatisch aus digitalen Rechnungen oder aus der OCR erkannt hat, wird Ihnen angezeigt. Diese Daten können jederzeit angepasst und editiert werden.
Effektives Arbeiten, denn die Belegaufteilung wird auch - über Grenzen hinweg - zum Schnittstellenpartner bzw. Steuerberater/Finanzbuchhaltung transferiert.
Kurzbeschreibung der Belegaufteilung
Nach der Auswahl des Mehwertsteuer-Satzes (1) erscheint dieser dann als Standard am linken Rand der Belegaufteilung (2) - solange, bis ein anderer MwSt-Satz ausgewählt wird.
In unserem Fall sind dies immer 19%.
Die Rechnungspositionen (3) sollen in der Belegaufteilung mit dem Bruttobetrag befüllt werden.
Da dies meist nicht bekannt ist, kann mit dem “+%"-Zeichen (4) der ausgewählte Satz direkt addiert werden - anstatt den 399,00 € (3) werden nun die 399,00 zzgl 19% MwSt. = 474,81 € (5) angezeigt.
Sind alle Positionen korrekt befüllt, agiert FLOWWER als Kontrollorgan.
Der Nettobetrag (6), der Betrag der enthaltenen Mehwertsteuer (7) als auch der Bruttobetrag (8) ist an mehreren Stellen aufgelistet.
Ist der Bruttobetrag am unteren Rand GRÜN (8), stimmen alle Beträge überein und die Belegaufteilung kann übermittelt werden.
Ist dies nicht der Fall, kann es sich evtl. um einen Rundungsfehler handeln.
Nach einer kurzen Überprüfung und einer manuellen Korrektur dürfte das Problem behoben sein.
Befüllen der Belegaufteilung mit Mehrwertsteuersätzen, Kostenstellen und Beträgen
Wichtig bei der Prüfung und Freigabe von Rechnungen und Belegen ist die Zuverlässigkeit des Systems.
Es muss sichergestellt sein, dass ein Dokument, welches einmal in Freigabe ist, nicht einfach ‘verschwinden’ kann.
Im Tagesgeschäft - während der Freigabe von Dokumenten und Belegen - kann es vorkommen, dass Freigeber ein Dokument nicht freigeben möchten oder können. Das kann verschiedene Gründe haben, auf die wir hier aber nicht weiter eingehen. In FLOWWER lehnt der Freigeber das Dokument dann ab. Nun ist sehr wichtig, dass diese Dokumente nicht einfach verschwinden, sondern von einer weiteren Kontrollinstanz geprüft werden können und müssen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass ein Dokument nicht durch eine einzelne Person aus dem System entfernt werden kann.
Ein Sonderfall ist, wenn der ablehnende Freigeber gleichzeitig die Berechtigung zum “Verwalten abgelehnter Dokumente” hat. Damit ist natürlich die Prüfung durch mehrere Personen nicht mehr sichergestellt.
Wie wird ein Dokument abgelehnt?
Info
Die Berechtigung Dokumente ablehnen wird benötigt, um als Freigeber ein Dokument ablehnen zu dürfen.
Abgelehnte Belege sind über den Bereich “Abgelehnte Dokumente” (1) in FLOWWER zu finden.
Der abgelehnte Beleg kann an dieser Stelle entweder tatsächlich gelöscht oder reaktiviert werden (2).
Der Benutzer muss jetzt entscheiden, ob der Beleg vollständig den gesamten Floww durchlaufen soll, oder ob er auf einer der bisher freigegebenen Stufen (4) wieder aufsetzen soll (z.B. bei versehentlich falscher Nominierung).
Bereits erteilte Freigaben müssen nicht erneut angefordert werden.
So wird erreicht, dass kein zusätzlicher Aufwand bei den Freigebern entsteht.
Mithilfe des Textfeldes (3) kann - bei späteren Nachfragen - eine Begründung der Reaktivierung, bzw. Löschung angegeben werden.
Nun kann das Dokument - in unserem Fall - reaktiviert (5) werden.
Reaktivierung des Dokuments auf der Liste der abgelehnten Dokumente
Reaktivierung mit Begründung und Festlegung der entsprechenden Freigabestufe
7.5 - Benutzerkonto
7.5.1 - Anmeldung / Sicherheit
Benutzerkonto-Sicherheit
7.5.1.1 - Externe Anmeldungen (SSO)
7.5.1.2 - Zwei-Faktor Authentifizierung (2FA)
7.5.2 - Einstellungen
Freigabe-Abwesenheitsvertretung
In diesem Bereich wird für den Benutzer festgelegt, ob er als Abwesend festgelegt sein soll.
Hierfür wird zumindest die Angabe eines anderen Benutzers als Freigabevertretung benötigt.
Die Angabe eines Abwesenheitsgrunds ist optional.
Ist kein Startdatum definiert, so gilt der Benutzer sofort als Abwesend.
Ohne Angabe des Enddatums ist die Abwesend auf unbegrenzte Zeit hinterlegt.
Verwenden Sie beide Datumsangaben, um z.B. einen kommenden Urlaubszeitraum bereits im Vorfeld in FLOWWER zu hinterlegen.
Steuert das Verhalten der automatischen Dokumentauswahl nach erfolgter Freigabe im Bereich der Mehrspaltenansicht
Nächstes in Liste auswählen
Nach Freigabe wird das nachfolgende Dokument der Dokumentenliste ausgewählt
Erledigtes Dokument ausgewählt lassen
Nach Freigabe verbleibt die Auswahl auf dem aktuellen Dokument
Nächstes auswählen und Erledigtes aus Liste entfernen
Nach Freigabe wird das nachfolgende Dokument der Dokumentliste ausgewählt und das eben freigebene Dokument aus der Liste entfernt
7.5.3 - Status-Mails
In diesem Bereich können Sie individuelle Einstellungen für die Status-Mails des einzelnen Benutzers festlegen.
7.6 - Bezahlstatus
Für jedes Dokument in FLOWWER kann dessen Bezahlstatus über die Tafel Bezahldaten festgelegt werden.
Erklärung
Ohne Bezahlstatus
Standardeinstellung.
zu Bezahlen (SEPA-Export)
Das Dokument wird im Bereich Zahlungsverwaltung mit aufgelistet.
Entsprechend berechtigte Benutzer können diese Dokumente für den SEPA-Export vormerken und Zahlungsdaten im SEPA-Format exportieren.
Diese Dokumente werden in Status E-Mails aufgenommen
SEPA-Export vorgemerkt
Dieser Wert kann nur über die FLOWWER-Zahlungsverwaltung gesetzt bzw. entfernt werden.
Damit wird erreicht, dass vorbereitete Zahlungen nicht durch andere Benutzer verändert werden können.
Diese Dokumente werden nicht in Status E-Mails aufgenommen
SEPA-Export abgeschlossen
Dieser Wert kann nur über die FLOWWER-Zahlungsverwaltung gesetzt bzw. entfernt werden.
Erledigt (ohne Bezahlung)
Informativer Wert.
zu Bezahlen (extern)
Informativer Wert.
Bezahlt ohne SEPA-Export
Anderweitig bezahlte Dokumente können mit ‘Bezahlt ohne SEPA-Export’ gekennzeichnet und damit als nicht SEPA-Exportierbar definiert werden.
Die hier auswählbaren Werte sind für jedes FLOWWER-Unternehmen individuell einstellbar.
7.7 - FiBu-Notiz
Die FiBu-Notiz ist eine einfache Möglichkeit, der Finanzbuchhaltung Informationen zu übermitteln.
Sie ist in allen Dokumentansichten in der rechten Spalte zu finden.
Zur Bearbeitung in FLOWWER benötigt der Benutzer die Berechtigung FiBu-Notiz aktualisieren.
Info
FLOWWER wendet ggfls. Regeln für Datenfelder aufgrund der gewählten Schnittstelle an.
Beispiel: DATEV RDS 1.0 max. 120 Zeichen in der FiBu-Notiz.
Nach der Übertragung des Belegs zu DATEV Unternehmen Online ist die FiBu-Notiz zu sehen
7.8 - Freigabeliste
Backup-Freigabe
Ist ein Benutzer als in einem beliebigen Floww als Backup-Freigeber festgelegt, so wird in seiner Freigabeliste eine Umschaltfunktion angezeigt.
Schaltflächen zum Wechsel auf die Backup-Freigabe und zurück
7.9 - Freigabemonitor
Der Freigabemonitor zeigt auf einen Blick, bei welchem Benutzer Dokumente zur Freigabe vorliegen.
Im Freigabemonitor wird die Perspektive umgedreht: Hier steht nicht der Floww (Freigabeprozess) im Mittelpunkt, sondern der Freigeber.
Der Administrator oder andere berechtigte Benutzer sehen direkt, bei welchen Benutzern Dokumente zur Freigabe anstehen, und können die zugehörigen Dokumente auf einer darunterliegenden Ebene einsehen.
So wird sofort sichtbar, welcher Benutzer wie viele Dokumente zur Freigabe hat und welche Details damit verbunden sind.
Anders als in anderen Bereichen von FLOWWER, die den Freigabeprozess (Floww) in den Vordergrund stellen, rückt der Freigabemonitor gezielt die Freigeber in den Fokus.
Screenshot des Freigabemonitor (FLOWWER Beispielfirma)
Der Freigabemonitor steht grundsätzlich allen Benutzern zur Verfügung.
Welche Dokumente angezeigt werden, hängt jedoch von den individuellen Berechtigungen des aufrufenden Benutzers ab.
Ein Benutzer sieht nur die Dokumente, für die er entsprechend berechtigt ist.
So bleiben die Informationen stets datenschutzkonform und zugriffsgesteuert.
Auf Wunsch kann die
Backup-Freigabe
der entsprechenden Freigeber mit eingeblendet werden.
Ein Dokument kann im Freigabemonitor mehrfach aufgelistet sein, wenn es bei mehreren Freigebern gleichzeitig zur Freigabe vorliegt.
Dadurch wird direkt ersichtlich, welche Benutzer parallel an der Freigabe desselben Dokuments arbeiten.
Zusätzlich liefert der Monitor zu jedem Freigeber nützliche statistische Informationen, wie zum Beispiel die Verweildauer des ältesten Dokuments, das noch bei diesem Benutzer auf Freigabe wartet.
Das hilft, mögliche Engpässe und Verzögerungen frühzeitig zu erkennen.
Über die Benutzeroberfläche kann eine Mindestverweildauer eingestellt werden, die ein Dokument auf einer bestimmten Freigabestufe liegen muss, bevor es im Freigabemonitor angezeigt wird.
Auf diese Weise werden nur Dokumente gelistet, die seit längerem nicht im Freigabeprozess bearbeitet wurden und möglicherweise besondere Aufmerksamkeit benötigen.
Zusätzlich zeigt der Freigabemonitor pro Dokument:
Anzahl der Dokumente pro Benutzer: Alle Dokumente, die beim jeweiligen Benutzer zur Freigabe liegen.
Status und Details der Dokumente: Der aktuelle Zustand jedes Dokuments, die Anzahl der noch erforderlichen Freigaben, die Verweildauer auf der aktuellen Stufe und das Hochladedatum.
Über ein Dropdown-Menü können die Einträge für jeden Benutzer erweitert werden.
Damit kann das jeweilige Dokument direkt kommentiert / bearbeitet oder die Einzelheiten des Flowws im FLOWW-Editor (einschließlich Stufen-Regeln und Protokoll) zu überprüft bzw. angepasst werden.
7.10 - Freigegebene Dokumente und Belege
Liste aller freigegebenen Dokumente (gruppiert nach Schnittstelle)
FLOWWER berücksichtigt die Unternehmenszugehörigkeit des jeweiligen Benutzers und stellt nur Dokumente aus den entsprechenden Unternehmen zur Ansicht bereit.
7.11 - Zahlungsverwaltung
7.11.1 - SEPA-Export
Dieser Bereich listet alle Dokumente mit dem Bezahlstatus ‘SEPA-Export vorgemerkt’ des ausgewählten Unternehmens.
Nach Festlegung exportrelevanter Daten wie Absenderkonto, Ausführungsdatum und Ausführungsmodus kann der Export der Dokumente als SEPA-XML gestartet werden.
Das erzeugte SEPA-XML steht anschließend zum Download bereit. Einzelne Einträge können über den Minus-Button vom aktuellen Export ausgenommen werden. Beim nächsten Öffnen des Export-Fensters werden diese Zahlungseinträge wieder angezeigt.
Absenderkonto
Diese Einstellung legt die Bankverbindung des Zahlenden für den SEPA-Export fest.
Über ein Dropdown-Menü kann eine in den Einstellungen des FLOWWER-Unternehmens hinterlegte Bankverbindung ausgewählt werden.
Alternativ besteht die Möglichkeit, IBAN und BIC manuell einzugeben.
Zahlbetrag
Informative Gesamtsumme des SEPA-Exports.
Ausführungsdatum
Dieser Wert wird in den SEPA-Exportdaten als gewünschtes Ausführungsdatum als ReqdExctnDt hinterlegt.
Automatische Berechnung: FLOWWER berechnet das Ausführungsdatum automatisch auf Basis der vorhandenen Dokumente:
Es wird das früheste Fälligkeitsdatum ausgewählt, das in der Zukunft liegt.
Befinden sich alle Fälligkeitsdaten in der Vergangenheit, wird der nächste Werktag ab dem aktuellen Datum verwendet.
Manuelle Eingabe: Das Ausführungsdatum kann alternativ vom Nutzer manuell vorgegeben werden.
Sammelbuchung anfordern
Seit der Einführung von SEPA (Single Euro Payments Area) sind Sammelbuchungen Standard.
Bei einer Sammelbuchung können Sie mit einer einzigen Freigabe gleichzeitig mehrere Buchungen auf den Weg bringen.
Ist eine Einzelverarbeitung der Buchungen erwünscht, kann durch FLOWWER eine “Batch-Booking” (Eintrag )-Anforderung erzeugt werden.
Diese Anforderung bittet die Bank, auf dem juristischen Kontoauszug (PDF oder Papierausdruck) und in den Umsatzdaten alle Posten des SEPA-Exports einzeln auszuweisen.
Tipp
Ggfls. muss der BatchBooking-Befehl von Ihrer Bank für Ihr Konto freigeschaltet werden.
Bitte besprechen Sie mit Ihrer Buchhaltung, welches Buchungsverfahren für Sie am besten passt.
8 - Systembereich
Im Systembereich verwalten Sie administrative und technische Konfigurationen. Hier können Sie Zugriffsrechte festlegen, Einstellungen anpassen und die gesamte Plattform gemäß Ihren Anforderungen konfigurieren.
Diese Bereiche sind nur mit entsprechenden Admin-Berechtiungen zugänglich.
8.1 - Benutzerverwaltung
Über die Benutzerverwaltung können Sie schnell und einfach neue Benutzer anlegen, bestehende Benutzerprofile aktualisieren sowie Berechtigungen verwalten.
Info
Die Berechtigung Benutzer verwalten wird benötigt, um auf diesen Bereich zugreifen zu dürfen.
Neuen Benutzer anlegen
Wird ein neuer FLOWWER-Benutzer angelegt, ist sein Datensatz zunächst als unbestätigt gekennzeichnet.
Ist während der Anlage die Option “Einladung per E-Mail senden” aktiv, so versendet das System automatisch eine Einladungsmail.
In dieser “Log-in-Mail” befindet sich ein Link, über welchen der neue Benutzer sein persönliches Kennwort vergeben kann.
Die Vergabe des Passworts sorgt dafür, dass die E-Mail Adresse als ‘bestätigt’ registriert wird - die unbestätigt-Kennzeichnung verschwindet.
Tipp
Bei Verwendung der Funktion “Passwort ändern”, wird die unbestätigt-Kennzeichnung ebenfalls entfernt.
Der Benutzer sollte sich dann möglichst zeitnah über die Einstellungen seines Benutzerkontos ein eigenes, persönliches Passwort vergeben.
In diesem Bereich können Sie die Zugangsdaten des ausgewählten Benutzers verwalten, ein neues Passwort setzen und sicherheitsrelevante Einstellungen vornehmen.
Verwendung externer Logins
Externe Anmeldung (SSO) erlauben
Der Benutzer kann selbst entscheiden, ob er sich an FLOWWER mit seinem lokalen Passwort oder unter Verwendung einer externen Anmeldung (sprich: SSO) anmeldet.
Das FLOWWER-Passwort sollte festgelegt sein.
Externe Anmeldung (SSO) erzwingen
Der Benutzer darf sich nur unter Verwendung von SSO an FLOWWER anmelden.
Hierfür muss mindestens ein Anbieter für externe Anmeldungen konfiguriert sein: Externe Login-Verwaltung Das FLOWWER-Passwort muss entfernt werden!
Externe Anmeldung (SSO) verbieten
Der Benutzer darf externe Anmeldungen nicht verwenden, selbst wenn entsprechende Anbieter konfiguriert sind. Das FLOWWER-Passwort muss festgelegt sein, ansonsten ist keine Anmeldung möglich!
Anmeldename
Inhalt kommt noch
Vollständiger Anzeigename
Inhalt kommt noch
E-Mail
Inhalt kommt noch
Externe Anmeldungen (SSO)
Inhalt kommt noch
Two-Factor Authentifizierung (2FA)
Inhalt kommt noch
Passwort
In diesem Bereich können Sie als Administrator dem ausgewählten Benutzer manuell ein Passwort zuweisen.
Ein unbestätigtes Benutzerkonto wird dadurch automatisch bestätigt.
Falls für den Benutzer die Nutzung einer externen Anmeldung (SSO) erzwungen ist, können Sie ein hinterlegtes Passwort vollständig entfernen.
Hier können Sie dem Benutzer eine Rolle zuordnen - wählen Sie einfach die gewünschte Benutzerrolle aus der Liste aus.
Die zugeordnete Benutzerrolle wird an verschiedenen Stellen in der Benutzeroberfläche angezeigt.
Informationen zur Bearbeitung von Benutzerrollen finden Sie hier: Rollenverwaltung
Berechtigungen
Erteilung der Berechtigungen des Benutzers.
Änderungen sind sofort nach dem Speichern aktiv.
Zuordnungsübersicht des Benutzers
Dieser Bereich zeigt auf einen Blick, welchen Unternehmen und Flowws der aktuelle Benutzer zugeordnet ist.
Die Zuordnung kann hierbei
indirekt als Mitglied eines Flowws (Freigeber/Supervisor) oder
In diesem Bereich können Sie Benutzerrollen erstellen, um Benutzerrechte effizient zu verwalten.
Eine Benutzerrolle ist eine Sammlung spezifischer Rechte, die mit einem frei wählbaren Namen versehen wird.
Ein Benutzer kann entweder keine oder genau eine Benutzerrolle haben.
Die Zuweisung einer Benutzerrolle erleichtert die Verwaltung von Berechtigungen und sorgt für eine konsistente Rechtevergabe.
Informationen wie eine Rolle einem Benutzer zugewiesen wird, finden Sie hier: Berechtigungen / Rolle
YouTube-Video
8.1.5 - Unternehmen
Standard Unternehmen
Sind mehrere Unternehmen in Ihrem FLOWWER-Konto vorhanden, können Sie hier für den aktuellen Benutzer sein Standardunternehmen wählen.
Zuordnung des Benutzers zu Unternehmen
Hier sehen Sie die für den aktuellen Benutzer für jedes Unternehmen die aktuelle Zuordnung mit Erklärung.
Bei Bedarf kann die Unternehmenszuordnung manuell hergestellt werden.
Dokumente von Benutzern ohne Floww-Mitgliedschaft und ohne Admin-Berechtigung dürfen nur in direkt zugeordnete Unternehmen hochgeladen werden.
Info
Durch Herstellung der direkten Unternehmenszuordnung allein erhält der Benutzer noch keinen Zugriff auf Dokumente des Unternehmens.
Hierfür ist weiterhin die Erteilung spezifischer Berechtigungen notwendig.
Das bedeutet, nur mit den passenden Berechtigungen kann der Benutzer auf die Dokumente des jeweiligen Unternehmens zugreifen.
Folgende Berechtigungen bieten die Ausprägung ‘Zugeordnete Unternehmen’
Legt den Namen des Unternehmens fest, welcher in der Benutzeroberfläche, Berichten und Exporten verwendet wird.
Er dient als zentrale Referenz für die Unternehmensidentität innerhalb der Anwendung.
Umsatzsteuer-ID
Die “USt-ID” eines FLOWWER-Unternehmens wird benötigt, damit das System gefundene USt-IDs korrekt zuordnen und die eigene USt-ID von denen anderer Unternehmen unterscheiden kann.
Dies ist essenziell für die Datenextraktion.
Steuernummer
Die nationale Steuernummer des Unternehmens.
Nummernkreis Lieferant
Sobald ein Bereich definiert ist, erhalten neu angelegte Lieferanten einen Nummernvorschlag aus diesem Bereich.
Für die Arbeit mit DATEV empfiehlt sich 70000 bis 79999.
Standard-Steuersatz
Sind keine Daten für eine Belegaufteilung vorhanden, wird dieser Steuersatz als erster Wert vorgeschlagen.
Sachkontenlänge
Wenn angegeben, werden die Stammdaten des Unternehmens geprüft und bei Bedarf eine entsprechende Warnung ausgegeben.
Nettobetrag mit Bagatellgrenze vergleichen
Die
Bagatellgrenze
kann an einzelnen FLOWW-Stufen definiert werden und bestimmt, ob ein Dokument nach der festlegenden Stufe automatisch auf ‘Freigegeben’ gesetzt wird.
Da heißt, unterschreitet der Betrag des Dokuments (brutto oder netto, je nach Einstellung) die festgelegte Bagatellgrenze, wird die Freigabe an dieser Stelle beendet und das Dokument gilt als freigegeben.
Diese Option legt fest, ob im Bereich der Belegaufteilung (Kostenstellenzuordnung) Auswahlfelder zur Steuerung des Vorsteuerabzug eingeblendet werden.
Dokumente, für welche “Keine Vorsteuer” aktiviert wurde, werden bei der Verarbeitung über eine Schnittstelle so behandelt, als ob 0% Umsatzsteuer spezifiziert wären.
Diese Einstellung ermöglicht, für jedes Dokument individuell zu entscheiden, ob es mit oder ohne Vorsteuerabzugsmöglichkeit in der Buchhaltung erscheint.
Erklärung der Werte
Verbergen: kein Auswahlfeld
Anzeigen: zeigt während der Belegaufteilung ein Auswahlfeld. Damit kann der Vorsteuerabzug für das Dokument deaktiviert werden.
Anzeigen und voraktivieren: bietet die gleiche Funktionalität wie “Anzeigen”, zusätzlich ist die Option jedoch standardmäßig für jedes Dokument voraktiviert.
Mit dieser Auswahl wird für alle Dokumente der Vorsteuerabzug automatisch ausgeschlossen, sofern keine manuelle Anpassung erfolgt.
Wichtig: Bei Verwendung der Option bleibt das Dokument dabei unverändert. Es werden lediglich die Aufteilungsdaten mit 0 % Steuer übertragen.
Da die FLOWWER-Schnittstellen mit Bruttobeträgen arbeiten, sind keine zusätzlichen Umrechnungen in FLOWWER erforderlich.
Diese Verbesserung reduziert den manuellen Aufwand und optimiert den Workflow bei der vorbereitenden Buchführung.
Vorlage/Template für FiBu-Notiz
Mit dieser Funktion können Sie einen vordefinierten Textbaustein (Template) für FiBu-Notizen erstellen, die Dokumente des Unternehmens betreffen.
Das Template sollte einen Platzhalter {text} enthalten, der bei Ausgabe auf dem
Audit-Trail
durch die Eingabe des Benutzers ersetzt wird.
Beispiel:
Template:“Hinweis: {text} wurde überprüft.”
Benutzereingabe:“Rechnungsbetrag”
Ergebnis:“Hinweis: Rechnungsbetrag wurde überprüft.”
Diese Funktion spart Zeit, sorgt für Einheitlichkeit in den Notizen und reduziert Eingabefehler.
Dokumenttypen
Über dieses Liste legen Sie die FLOWWER-Dokumenttypen dieses Unternehmens fest.
Systemstandard ist ‘Rechnungseingang’.
8.2.2 - Features/Teilrechnung
8.2.3 - CompanyMail
Hier können Sie die Einstellungen für CompanyMail Ihres FLOWWER-Unternehmens anpassen.
Bitte beachten Sie, dass Änderungen sofort nach dem Speichern aktiv werden.
Die Freigabe wird, entsprechend der Regeln für Datenfelder, automatisch gestartet.
Über CompanyMail empfangene E-Mails sind im Mail-In/Out-Protokoll einsehbar.
Profile
Sämtliche CompanyMail-Einstellungen sind in Profilen organisiert.
Ein Profil legt dabei fest, welche
DocumentKind
aus E-Mails, die von den zugehörigen Mailadressen empfangen werden, erstellt werden soll.
So können Sie beispielsweise ein Profil für den Empfang von Rechnungen und ein weiteres für den Empfang von Lieferscheinen anlegen.
Auf diese Weise lassen sich bei Bedarf auch sehr umfangreiche Konfigurationen umsetzen.
Einstellungen (je Profil)
Durch das frei wählbare “Kürzel” (3) wird sichergestellt, dass die E-Mail-Adressen nicht einfach von der
FLOWWER KontoKennung (FKK)
abgeleitet werden können.
CompanyMail verarbeitet normalerweise jede E-Mail.
Wenn jedoch nur bekannte Absender (d.h. FLOWWER-Benutzer) zugelassen werden sollen, kann dies durch Aktivieren der entsprechenden Einstellung (4) erreicht werden.
Auf diese Weise wird vermieden, dass unerwünschte E-Mails (SPAM) in Ihrem FLOWWER-Konto landen.
CompanyMail stellt für jedes FLOWWER-Unternehmen eine Zentraladresse zur Verfügung (5), welche keinen Floww zuweist (Dokument verbleibt im Bereich Eingang/ungestartet).
E-Mail direkt in Floww
Für jeden Floww des Unternehmens erzeugt CompanyMail automatisch eine E-Mail Adresse (5) auf Basis der eindeutigen Floww-ID.
Diese Adresse kann verwendet werden, um empfangene Dokumente direkt in den entsprechenden Floww zu leiten.
Sie können zusätzlich einen Alias-Wert vergeben, um nicht die interne ID nach außen geben zu müssen bzw. die Zieladresse sprechender zu gestalten.
Vergleich zu MailToFlowwer
CompanyMail bietet deutlich mehr und verbesserte Funktionen gegenüber MailToFlowwer.
Die folgende Übersicht verdeutlicht, welche Vorteile CompanyMail bietet.
MailToFlowwer
CompanyMail
Zwingende Absenderüberprüfung
Ja
Nein!
Eigene Unternehmenskürzel
Nein
Ja
Eigene Floww-Aliase
Nein
Ja
Sprechende Zieladressen
Nein
Ja
Benutzer pro Absender notwendig
Ja
Nein
Empfangsprotokoll pro Unternehmen
Nein
Ja
Automatische Benutzerzuordnung
Nein
Ja
8.2.4 - Schnittstellen / Datenweitergabe
In diesem Bereich können die Schnittstellen für das FLOWWER-Unternehmen aktiviert und konfiguriert werden.
Schnittstellen ermöglichen eine reibungslose Übertragung von Daten zu externen Systemen und sorgen dafür, dass Prozesse ohne Medienbrüche ablaufen.
Aktivierte Schnittstellen (Oberer Bereich)
Im oberen Bereich werden alle für das Unternehmen aktiven Schnittstellen angezeigt.
Für jede aktivierte Schnittstelle stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Konfiguration: Über den Link „konfigurieren…“ können spezifische Einstellungen, wie Zugangsdaten oder Zielsysteme, angepasst werden.
Deaktivierung: Falls eine Schnittstelle nicht mehr benötigt wird, kann sie hier deaktiviert werden.
Dieser Bereich bietet eine klare Übersicht über die aktuell verwendeten Schnittstellen und erlaubt deren Verwaltung.
Nicht aktive Schnittstellen (Unterer Bereich)
Im unteren Bereich werden alle Schnittstellen angezeigt, die für das Unternehmen nicht aktiv sind.
Über den Link „aktivieren…“ können Sie:
Die jeweilige Schnittstelle aktivieren.
Direkt die erforderlichen Konfigurationen vornehmen.
Dieser Bereich dient dazu, neue Schnittstellen schnell und einfach zu integrieren und somit die Funktionalität Ihres FLOWWER-Systems zu erweitern.
8.2.5 - Floww-Editor
Der Floww-Editor definiert die Prozess-Schritte bzw. -bedingungen, welche ein Beleg während seiner Freigabe zu durchlaufen und zu erfüllen hat. Das bedeutet:
damit FLOWWER berechnen kann, welche Freigeber für ein Dokument zuständig sind, muss das Dokument zwingend einem Floww zugewiesen sein - ansonsten lässt sich die Freigabe nicht starten.
Tipp
Die Person, die dem Dokument einen Floww zuweist, benötigt die Berechtigung Floww zuweisen / Freigabe starten, muss jedoch nicht selbst Mitglied des Flowws sein!
Anwendungsbeispiel
Erklärung der Funktionen anhand eines Praxisbeispiels.
Hilfreiche “Hands-On”-Informationen gibt auch unser Onboarding-Video auf YouTube
Beispiel-Floww und dessen Merkmale
Vier Freigabestufen
Bleibt der Beleg unter 300 Euro, ist die Freigabe der Stufe 1 ausreichend (Bagatellgrenze)
Für Stufe 2 wird AppTester benachrichtigt; für Hubert Moser werden die Dokumente nur dann auf der Freigabeliste geführt, wenn dieser in der vorigen Stufe dafür nominiert wurde. Franz Schmid kann sich die Belege dieser Stufe bei Bedarf anzeigen lassen (wird jedoch nicht benachrichtigt).
Bleibt der Beleg unter 2000 Euro, ist die Freigabe durch Stufe 2 ausreichend (Bagatellgrenze)
Für Stufe 3 muss einer der beiden Freigeber durch den Freigeber in der zweiten Stufe nominiert werden.
Bleibt der Beleg unter 5000 Euro, ist die Freigabe durch Stufe 3 ausreichend (Bagatellgrenze)
Belege in Stufe 4 (über 5000 Euro) müssen grundsätzlich durch zwei GLs freigegeben werden (Erforderlich-Bedingung)
Ausnahme ist Hubert Moser, er hat die “Direkte Stufen-Erhöhung”-Option aktiv, seine Stimme gibt Belege in dieser Stufe direkt frei.
Grundsätzlich gilt: nach spätestens der fünften Stufe ist der Beleg freigegeben.
Info
Jeder Floww ist mit einem Unternehmen verknüpft. Daher befindet sich der Floww-Editor in der Unternehmensverwaltung.
8.2.5.1 - Einstellungen
FLOWWER bietet im Bereich der Freigabe bis zu fünf Freigabestufen vom Dokumenteneingang bis zur finalen Freigabe.
In jede dieser Stufen können beliebig viele Benutzer hinterlegt und individuelle Einstellungen vorgenommen werden.
Mehrfach-Freigabe
Über diese Einstellung wird gesteuert, ob ein Freigeber ein Dokument mehrfach freigeben darf.
So kann sichergestellt werden, dass das 4-Augen-Prinzip respektiert wird.
Folgende Werte sind für die Mehrfach-Freigabe verfügbar:
Mehrfach-Freigabe ‘Möglich’
Benutzer dürfen ein Dokument mehrmals freigeben. Dabei ist es unerheblich, ob der Freigeber in mehreren Stufen hinterlegt ist oder über eine Abwesenheitsvertretung hinzugezogen wird.
Mehrfach-Freigabe ‘nur durch Vertretung’
Freigeber, welche konkret in mehreren Stufen des Flowws hinterlegt sind, dürfen nur einmal freigeben - mehrfache Freigaben in Vertretung sind jedoch möglich.
Das bedeutet: hat ein Nutzer das Dokument bereits in einer Stufe freigegeben, darf er dieses Dokument in einer der nächsten Stufen nicht wiederholt freigeben.
Auch dann nicht, wenn er in dem definiertem Schritt bzw. Stufe ebenfalls explizit für die Freigabe vorgesehen ist oder gar nominiert wurde.
Mehrfach-Freigabe ‘Niemals’
Benutzer dürfen ein Dokument nur einmal freigeben, Freigaben in Vertretung eingeschlossen (Achtung: kann Freigabe blockieren!)
Nominierung für Sichtbarkeit notwendig
Normalerweise ist es einem zu nominierenden Freigeber möglich, ohne aktive Nominierung auf alle Dokumente eines Flowws zuzugreifen und auch freigeben - das ist die Standardeinstellung.
In der Benutzeroberfläche werden diese Freigeber „Nur-Nominierungs-Benutzer“ genannt, weil deren Teilnahmemodus ausschließlich auf Nominierung gestellt ist.
Möchten Sie erreichen, dass ausschließlich aktiv nominierte Benutzer Zugriff auf die Dokumente haben und sie freigeben können, aktivieren Sie die Option „Nominierung zur Sichtbarkeit notwendig“.
Dadurch sehen diese „Nur-Nominierungs-Benutzer“ die Dokumente erst, nachdem sie in der vorangegangenen Stufe nominiert wurden.
Außerdem können sie nur in den Stufen freigeben, für die tatsächlich eine Nominierung vorliegt.
8.2.5.2 - Regeln für Freigabestufen
Übersicht
Die Übersicht zeigt für jede
Freigabestufe
auf einen Blick, welche Freigeber bzw. welches Freigeberteam hinterlegt sind.
Klicken Sie auf eine der Spalten der Tabelle, um die Einstellungen der dazugehörigen Freigabestufe bearbeiten zu können.
Einstellungen (Stufe)
Name
Alternativer Anzeigename.
Beispiele:
Sachliche Freigabe
Freigabe durch Geschäftsleitung
Wird während der Freigabe anstatt “Stufe 1”, “Stufe 2”, usw. angezeigt.
Beschreibung
Der hier hinterlegte Text wird während der Freigabe angezeigt.
Häufig verwendet, um z.B. Freigaberichtlinien des Unternehmens zu hinterlegen.
Anzahl nötiger Freigaben
Legt fest, wieviele Freigaben die Erfüllung diese Stufe erfordert.
Ist die Option “Alle” aktiv, so ist die Freigabe aller normalen und aller nominierten Freigeber notwendig.
Batagellgrenze
Ist für eine Floww-Stufe eine
Bagatellgrenze
festgelegt und bleibt der Brutto/Nettobetrag eines Dokuments unterhalb dieses Betrags, so werden alle nachfolgenden Stufen übersprungen.
Auf diese Weise kann der Freigabeprozess bei kleineren Beträgen abgekürzt werden.
Im Bereich Basisdaten wird pro Unternehmen festgelegt, ob der Brutto- oder der Nettobetrag mit der Bagatellgrenze verglichen werden soll.
Tipp
Es kann für jede Freigabestufe eine Bagatellgrenze festgelegt werden. Auf diese Weise kann z.B. bei Beträgen bis 100 Euro ein Dokument bereits nach der 1. Stufe freigeben sein, bei Beträge bis 500 Euro nach der 2. Stufe usw.
Stufe nicht überspringbar
Ist diese Option aktiv, wird diese Stufe ausgeführt, auch wenn in einer vorhergehenden Stufe die Batagellgrenze unterschritten wurde.
Freigeberliste (Stufe)
Hier werden die Benutzer, welche ein Dokument dieser Stufe freigeben sollen, festgelegt.
In einer Freigabestufe können mehrere Personen mit unterschiedlichen Modi enthalten sein:
Zum Beispiel normale Freigeber, nominierte Freigeber und ein Backup-Freigeber gleichzeitig.
Darüberhinaus kann ein Freigeberteam als Datenbasis für die Freigeberliste ausgewählt werden.
Klicken Sie hierfür auf
Freigeber/-Team
und wählen Sie ein vorhandenes Freigeberteam aus der Liste aus.
Info
Freizugebende Dokumente erscheinen bei allen Freigebern einer Stufe parallel auf deren Freigabeliste.
Sind mehrere Freigaben für eine Stufe nötig (4-Augen-Prinzip), so spart das Zeit weil nicht erst ein Freigeber auf den anderen warten muss.
Einstellungen je Freigeber
Für jeden Freigeber können Parameter einzeln festgelegt werden.
Teilnahmemodus
Hier legen Sie fest, auf welche Weise der Freigeber an der gewählten Freigabestufe des Flowws teilnimmt.
Informationen zu den auswählbaren Werten finden Sie hier: Teilnahmemodus
Direkte Stufen-Erhöhung
Sorgt dafür, dass die Freigabe dieses Benutzers die Anzahl nötiger Freigaben der aktuellen Stufe außer Kraft setzt.
Freigabe vererben/schleppen
Befindet sich ein Freigeber in aufeinanderfolgenden Floww-Stufen, so kann durch Aktivierung dieser Option seine Freigabe aus der vorherigen Stufe übernommen werden.
Er muss somit nicht erneut freigeben.
Einschränkung
Ist Freigabe schleppen aktiv, darf in der nachfolgenden Stufe keine Nominierung verwendet werden.
Grund ist, dass die vorhergehende Stufe möglicherweise vollständig durch die Freigabeübernahme erfüllt wird und somit kein Benutzer die Gelegenheit zur Nominierung der Freigeber für die nachfolgende Stufe erhält.
8.2.5.3 - Supervisoren
Supervisoren dürfen auf die Dokumente eines Flowws zugreifen (sie sehen), ohne selbst an deren Freigabeprozess beteiligt sein zu müssen.
Supervisoren sind ein Mittelweg zwischen Benutzern mit der Berechtigung “Alle Belege administrieren” (Dokumentadministrator) und Freigebern.
Sie können alle Belege der Flowws, in welchen sie als Supervisor hinterlegt sind, sehen - jedoch nicht freigeben.
Belegadministratoren gehen nochmals eine Stufe weiter: sie können ALLE aktiven Belege sehen - unabhängig von der Supervisor-Einstellung.
Supervisoren müssen nicht in den Freigabestufen des jeweiligen Flowws hinterlegt sein.
Über die “Meine Belege”-Liste können Sie mittels Filter “Supervisor im Floww” unkompliziert die Listeneinträge auf die überwachten Belege reduzieren.
Fazit: Supervisoren dürfen die Belege eines Flowws sehen, ohne selbst an dessen Freigabeprozess beteiligt sein zu müssen.
8.2.5.4 - Regeln für Datenfelder an einem Floww
In diesem Bereich bestimmen Sie Regeln für Datenfelder, die für einen einzelnen Floww gelten sollen.
Eine gemeinsame Freigabe bestimmter Personen kann per Definition ausgeschlossen werden, z.B. um Compliance-Richtlinien zu erfüllen.
Manchmal ist es notwendig, dass manche Freigeber ein Dokument nicht gemeinsam friegeben können, um Compliance-Richtlinien im Kontext z.B. sich familiär nahestehender Personen zu erfüllen.
Im FLOWW-Editor (1) ist dies unkompliziert realisierbar (2). Selbstverständlich kann das nur von einem Administrator für Benutzerberechtigungen durchgeführt werden.
Um eine Gruppe anlegen (4) zu können, müssen zuerst die Personen aus der Liste (3) ausgewählt werden, die für diesen Freigabe-Ausschluss vorgesehen sind. Erst dann werden die Optionen “Anlegen” (4) und “Hinzufügen” (5) aktiv. In unserem Fall wurde bereits eine Gruppe um Elsbeth Nullkommanix und Kerstin Leest angelegt (6). Heinz Elmann dagegen soll dieser Gruppe neu hinzugefügt werden.
Die bislang ausgewählten Personen sind im mittleren Teil und auf der rechten Seite des Fensters noch einmal visualisiert.
8.2.6 - Regeln für Datenfelder
In diesem Bereich bestimmen Sie Regeln für Datenfelder, die für dieses Unternehmen gelten sollen.
In diesem Bereich können
Bankverbindungen
hinterlegt werden, die für den SEPA-Export der FLOWWER-Zahlungsverwaltung auswählbar sind.
Diese Bankverbindungen sind im SEPA-Export per Dropdown auswählbar.
Der SEPA-Export ist Teil des FLOWWER-Moduls “Zahlungsverwaltung” und ermöglicht die standardisierte Vorbereitung von Zahlungen.
8.2.8 - Triggers und Jobs
8.2.9 - Stammdaten
In FLOWWER können pro Unternehmen Buchhaltungs-Stammdaten
Kostenstellen (KOST)
Kostenträger (KOST2)
Buchungskonten (mit BU-Schlüssel)
allgemeine Buchungstexte und
Buchungstexte je Buchungskonto
hinterlegt werden.
Diese Daten werden während der Belegaufteilung als Dropdown-Vorschlagsliste angeboten.
Über die Einstellung “Eingabe von Freitext in Belegaufteilung erlauben” kann dem Benutzer erlaubt bzw. verboten werden,
während der Belegaufteilung Werte in die Eingabefelder einzugeben.
Damit kann die Vorschlagsliste auf hier hinterlegten Werte eingeschränkt werden.
Die Stammdaten lassen sich außerdem per CSV-Datei importieren und aktualisieren.
Kostenstellen und Kostenträger
Im DATEV-Umfeld bekannt als KOST bzw. KOST2.
Buchungskonten
BU-Schlüssel
In diesem Bereich werden die verfügbaren BU-Schlüssel für die Buchungskonten hinterlegt.
Buchungstexte
Siehe auch ‘Ware/Leistung’ in DATEV Rechnungswesen.
8.2.10 - Lieferanten
Import von Lieferanten
FLOWWER unterstützt den Import von Lieferanten/Kreditoren aus CSV-Daten.
Es sind sowohl ’normale’ CSV-Daten, als auch das DATEV ‘Debitoren/Kreditoren’ (DebKred)-Format möglich.
Das bedeutet, dass sowohl der Lieferantenstamm aus DATEV Rechnungswesen (‘ReWe’) als auch aus DATEV Unternehmen Online (‘DUO’) in FLOWWER importiert werden kann.
Aktualisierung von Lieferanten
Das System während des Importvorgangs jeden zu importierenden Lieferanten, ob dieser bereits in der Datenbank vorhanden ist.
Falls der Lieferant bereits existiert, wird der bestehende Datensatz aktualisiert.
Andernfalls wird ein neuer Datensatz erstellt.
Info
Merkmale zur Überprüfung auf einen bereits bestehenden Lieferanten (absteigende Priorität):
Kontonummer des Lieferantenkontos
Umsatzsteuer-ID
Steuernummer
Name des Lieferanten
Stimmt eines der o.g. Merkmale des zu importierenden Datensatzes mit den Bestandsdaten überein, wird der Datensatz als bereits vorhanden betrachtet.
Entfernen von Lieferanten
Wie zuvor beschrieben, prüft das System für jeden zu importierenden Lieferanten, ob dieser bereits in der Datenbank vorhanden ist.
Ist die Option “Abschließend nicht aktualisierte Datensätze löschen” aktiviert, behält FLOWWER nur die Datensätze, die durch den Import aktualisiert oder hinzugefügt werden.
Alle anderen (bereits vorhandenen) Datensätze werden anhand der oben genannten Kriterien entfernt.
Probleme mit Umlauten
In der FLOWWER-Benutzeroberfläche werden die erwarteten Datenspalten angezeigt.
Wenn möglich, die Daten mit UTF-8 Encoding zu speichern, damit Umlaute sofort richtig gelesen werden.
Fehlerhafte Darstellung (1) - weitere Infos: Encoding
Falls Umlaute fehlerhaft gezeigt werden, muss das Feld “encoding” auf den anderen Wert (Codepage 1252) verändert werden.
Nach aktualisieren der Vorschau (2) sollten die Umlaute korrekt dargestellt werden.
In diesem Bereich legen Sie die Aufbewahrungszeit für Dokumente des speziellen Unternehmens fest.
Die hier vorgenommenen Einstellungen haben Vorrang gegenüber den Systemeinstellungen.
Der Schieberegler bietet die Möglichkeit,
im inaktiven Zustand die Aufbewahrungszeit künftiger Dokumente zu ändern (11)
im aktivierten Zustand den Aufbewahrungszeitraum auf alle bestehenden Dokumente anzuwenden und neu zu berechnen (12).
8.2.12 - Protokoll
8.3 - Systemeinstellungen
In diesem Bereich werden sämtliche Einstellungen, die für das ganze System gelten, erledigt.
Ehemalige Bezeichnung: “Globale Kontoeinstellungen”
8.3.1 - Basisdaten / Sicherheit
Grundlegende Einstellungen
Konto-Name
für Login-Seite, Unterüberschriften in E-Mails und Hauptmenü oben rechts
Zeitzone
Sicherheits-Einstellungen
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle User erzwingen
Auswahl der Freigabe-Abwesenheitsvertreter einschränken
Wenn aktiviert, stehen den Benutzern nur Vertreter mit denselben, explizit zugeordneten Unternehmen zur als mögliche Auswahl zur Verfügung.
Auf diese Weise kann die Vertretungsauswahl effektiv und mit wenig Pflegeaufwand auf eine sinnvolle Benutzergruppe begrenzt werden.
Wichtige Hinweise:
Die Einschränkung ist nur aktiv, wenn mehrere Unternehmen in einem FLOWWER-Zugang gebucht sind.
Für Admins bleibt die Auswahl über die Benutzerverwaltung weiterhin uneingeschränkt.
“Benutzer selbst dürfen nur andere Freigeber als Abwesenheitsvertretung auswählen, welche eine Schnittmenge der explizit zugehörigen Unternehmen haben. (Innerhalb der Benutzerverwaltung weiterhin unbeschränkte Auswahlmöglichkeit.)”
Benutzer dürfen alle aktiven Freigeber als Abwesenheitsvertretung auswählen, unabhängig von Unternehmenszuordnungen
8.3.2 - Archivierung
Hier legen Sie die Standard-Aufbewahrungszeit für alle FLOWWER-Unternehmen fest.
Info
Wird hier keine Aufbewahrungszeit festgelegt, so gelten für alle FLOWWER-Unternehmen ohne eigene Werte die Werkseinstellungen.
Die gültigen Werte finden Sie in der Benutzeroberfläche.
Zuordnung der externen Anmeldung zu FLOWWER-Benutzer über OIDC-Scope „email“ bzw. „profile“ (alternativ nach lokaler Anmeldung direkte Zuordnung möglich)
8.3.4 - Status-Mails
Einstellungen für E-Mail Benachrichtigungen für durch die Benutzer zu erledigende Aufgaben.
8.3.5 - Dokumentvorgaben
Floww-Zuweisung bei Upload erzwingen
Wird empfohlen, um Dokumente ohne Floww- bzw. Unternehmens-Zuweisung zu vermeiden.
8.3.6 - Freigeberteams
Ein Freigeberteam in Flowwer fasst mehrere
Freigeber
und deren Teilnahmemodus zu einer Einheit zusammen.
Freigeberteams in FLOWWER ermöglichen es, mehrere Personen als Einheit mit definiertem Teilnahmemodus einer Freigabestufe zuzuordnen.
Dies erleichtert die zentrale Verwaltung und sorgt für klare Zuständigkeiten – unabhängig von der eigentlichen Freigabereihenfolge, die separat über die Floww-Stufen gesteuert wird.
Vorteile von Freigeberteams
Zentrale Verwaltung: Einmal angelegt, kann das Team beliebig oft in verschiedenen Floww-Stufen eingesetzt werden.
Weniger Fehlerquellen: Es kann für einen Prozesstyp zentral geprüft werden, ob die richtigen Personen enthalten sind
Zeitersparnis: Änderungen (neue Mitglieder oder Wechsel des Teilnahmemodus) werden zentral im Freigeberteam gepflegt und greifen in allen zugeordneten Stufen.
Freigeberteam anlegen und verwenden
Freigeberteam anlegen
Navigation in FLOWWER zum Bereich „Freigeberteams“ (unter „Systemeinstellungen“).
Klick auf „Neues Freigeberteam erstellen“.
Vergabe eines eindeutigen Namens (z. B. „Team Finanzen“, „Team HR“).
Hinzufügen der gewünschten Benutzer.
Definition für jeden Benutzer den Teilnahmemodus (normal, Nominiert, Backup).
Auswahl der gewünschten Floww-Stufe, in welcher das Freigeberteam verwendet werden soll.
Klick auf
Freigeber/-Team
und Auswahl des Freigeberteams aus der Liste.
Speichern des Flowws.
FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Frage:Kann eine Person in mehreren Freigeberteams sein? Antwort: Ja, das ist möglich. Eine Person kann z. B. im „Team Finanzen“ normaler Freigeber und im „Team Einkauf“ ein Backup-Freigeber sein.
Frage:Was passiert, wenn ich neue Personen in ein Freigeberteam aufnehme oder deren Teilnahmemodus ändere? Antwort: Diese Änderungen werden automatisch in allen Floww-Stufen wirksam, in denen das Freigeberteam hinterlegt ist. Du musst den Workflow nicht separat anpassen.
8.3.7 - Zahlungsverwaltung
In diesem Bereich können Sie systemweit nutzbare Einträge für alle Dokumente des FLOWWER-Kontos hinterlegen.
Die Werte sind rein informativ und erscheinen im Abschnitt „Bezahlt ohne SEPA-Export“ der „Bezahlstatus“-Auswahlliste.
Wenn mehrere Unternehmen in FLOWWER verwaltet werden, kann es hilfreich sein, Einträge spezifisch für ein Unternehmen zu hinterlegen.
Beispiele hierfür sind Zahlungen über ein unternehmensspezifisches PayPal-Konto oder eine Kreditkarte, die nur für ein bestimmtes Unternehmen genutzt wird.
Die entsprechenden Einstellungen finden Sie in der Unternehmensverwaltung.
8.3.8 - Währungen
In diesem Bereich lassen sich für das gesamte Konto der gewünschten Währungspool zusammenstellen.
8.3.9 - Aktivierung/Features (Marktplatz)
Die Sektion Aktivierung/Features in den Systemeinstellungen bietet eine zentrale Übersicht und Verwaltung aller systemweiten Funktionen, die nur einmal für das gesamte Konto gebucht werden müssen.
Im Gegensatz dazu gibt es Unternehmensfeatures, die pro FLOWWER-Unternehmen separat aktiviert werden.
Diese werden in der Unternehmensverwaltung bearbeitet: Features/Teilrechnung
Zusätzlich zu den Buchungsmöglichkeiten werden Informationen, wie z.B. das Buchungsdatum, angezeigt. Auch das Aufladen des Guthabens erfolgt von hier aus.
Gebuchte Features sind sofort verfügbar und ermöglichen es Unternehmen, flexibel und eigenständig neue Funktionen hinzuzufügen.
Jedes Unternehmen entscheidet selbst, welche Funktionen wirklich benötigt werden, und zahlt nur für diese.
Kündigungen einzelner Features sind monatlich möglich.
Zugriffsrechte
Änderungen können nur von Benutzern vorgenommen werden, welche die Berechtigung Aktivierung und Features verwalten besitzen.
Aus Sicherheitsgründen ist es sinnvoll, diese Berechtigung ausschließlich dem Systemadministrator zuzuweisen, da hier auch das gesamte FLOWWER-Konto gekündigt werden kann.
Sparen Sie sich Zeit und Arbeit, indem Sie uns ein Mandant für die Abbuchung der FLOWWER-Gebühren erteilen.
Das können Sie sehr einfach über die Systemeinstellungen Ihres FLOWWER-Kontos erledigen.
Hinterlegen Sie nun bitte den Kontoinhaber und die IBAN des Kontos, von welchem wir abbuchen dürfen.
Nach erfolgter Bestätigung erhalten Sie eine Buchungsinformation per E-Mail mit
Hinweis auf das aktive SEPA-Lastschriftverfahren,
der IBAN des hinterlegten Bankkontos
der verwendeten Mandatsreferenz
der verwendeten Gläubiger-ID
Tipp
Falls Sie mehrere FLOWWER-Unternehmen in Ihrem FLOWWER-Konto verwenden, können Sie für jedes Unternehmen eine eigene Rechnungsadresse hinterlegen.
Rechnungen der letzten 6 Monate
In diesem Bereich finden Sie alle Rechnungen Ihrer FLOWWER-Nutzung der vergangenen sechs Monate.
Falls unternehmensspezifische Adressen verwendet werden (sogenannte Split-Adressierung), sind diese ebenfalls hier aufgeführt.
Jede Rechnung zeigt an, ob noch ein offener Betrag besteht.
Über den Button ‘Download PDF’ können Sie die jeweilige Rechnung als PDF-Datei herunterladen.
Zusätzlich wird Ihr aktueller Kontostand angezeigt. Hier sehen Sie, ob noch offene Posten bestehen oder ob ein Guthaben vorhanden ist.
Bei Fragen nutzen Sie bitte das programminterne Feedbackformular, um uns zu kontaktieren.
8.3.13 - Benutzerdefinierte Datenfelder
8.3.14 - Regeln für Datenfelder
In diesem Bereich legen Sie grundlegende Regeln für Datenfelder fest.
Diese gelten zunächst für das gesamte Konto, d.h. alle Unternehmen und Flowws.
Sie haben die Möglichkeit, die hier festgelegten Werte später zu übersteuern.